music

Mittwoch, 2. Juli 2008

mrs. e

.


but i don't know if you know what i mean
'cause i'm never on your list


.



guest list, the eels

Mittwoch, 18. Juni 2008

publikum gesucht, die zweite

an die geschätzte leserschaft....

das trio meiner diesjährigen diplomprüfungen vollendet das

öffentliche diplomprüfungskonzert
im konzertfach sologesang

am freitag, den 20. juni
um 20:00

im großen ehrbarsaal
im prayner konservatorium wien
mühlgasse 28

eintritt ist keiner, es wird eine knappe stunde dauern und sicherlich ganz wundervoll sein. hoffe ich. schließlich liegt's allein in meiner hand.

über besuch und unterstützung würde ich mich seeeeeeehr freuen!

ich bedanke mich für Ihre aufmerksamkeit. =)

Mittwoch, 11. Juni 2008

sing-känguruh-song

was man so alles erleben kann, wenn man an einem mittwoch nachmittag nicht am kons festsitzt....

...der kindergarten innenhofseitig schräg gegenüber unserem balkon hat mittwoch nachmittags eine singstunde! ich habe heute die blumen begleitet von "take me home, country roads" (ja, wirklich) und "halt das känguruh fest, boy" gegossen. das war nett.

Montag, 9. Juni 2008

publikum gesucht! + edit

wer morgen abend noch nichts vor hat, der könnte sich doch mal ein sehr charmantes konzert in einem ausnehmend hübschen saal anhören - ich kenne zwar nur einen der mitwirkenden kollegen persönlich, der ist dafür phänomenal. naja, und ich singe auch. =)

also, wer zeit hat begebe sich in den
festsaal der bezirksvorstehung für den 3. bezirk
karl borromäusplatz 3, 1030 wien
19:30

die karten kosten € 15,- und müssen unbedingt merhheitlich verkauft werden, denn sonst hab' ich
a) kein publikum und
b) keine gage.

also los! unterstützen Sie mich! bitteeeee.....
es gibt klassisches und jazziges, von der oper bis zum wienerlied ist alles vertreten, ich verspreche, es wird kurzweilig.

wer kommt schickt mir bitte ein mail an (achtung änderung wegen blödheit meinerseits!) idoru ätt gmx dott at, dann setz' ich euch auf die liste....

ich freu mich über jeden, der kommt!

Sonntag, 9. März 2008

soundtrack

tom waits: fish and bird
(alice)

They bought a round for the sailor
And he told them a tale
Of a world that was so far away
And a song that they’d never heard
A song of a little bird
That fell in love with a whale

He said, 'You cannot live in the ocean'
And she said to him
'You never can live in the sky'
But the ocean is filled with tears
And the sea turns into a mirror
There's a whale in the moon when it's clear
And the bird on the tide

Oh, please don't cry
Let me dry your eyes

So tell me that you will wait for me
Hold me in your arms
I promise we never will part
I'll never sail back to the time
But I'll always pretend you're mine
Though I know that we both must part
You can live in my heart

Please don't cry
Let me dry your eyes

And tell me that you will wait for me
Hold me in your arms
I promise we never will part
I'll never sail back to the time
But I'll always pretend that you're mine
Though I know that we both must part
You can live in my heart


--- das hör' ich grad' rauf und runter ;o) ---

Freitag, 21. April 2006

mozart

grundstimmung: zufrieden. beinahe glücklich. : )



heute mozartkonzert gesungen, im mozarthaus. illustres publikum. schönes programm. großes lob. vielleicht der eine oder andere job. verdict: ein gelungener abend. gut, ganz zufrieden ist man nie. aber ziemlich zufrieden, das ist doch auch schon was. juhuu!

center

(pimp my watch!)*

*insider

Dienstag, 21. Februar 2006

kaffee, alice cooper & the tiger lillies - part IV

also.

nach rücksprache mit dem baron mußte ich feststellen, daß trotz der seeeehr detailierten ausführungen meinerseits (ein mann, ein wort - eine frau, ein wörterbuch) in part I, II und III doch noch einige details fehlen. unter anderem muß unbedingt darauf hingewiesen werden, daß der herr baron sich dermaßen religiös verhalten und geäußert hat, daß wir schon daran dachten einen exorzisten rufen zu müssen. und daß der herr baron andauernd "unfaßbar" sagt, was er aber bestreitet. und daß der herr human andauernd "hammer" sagt, was keiner bestreitet. von meiner seite wars das erstmal mit den nachträgen, alles weggelassene halte ich also für vernachlässigbar.

so. in meinen ausführungen wär' ich also bei sonntag angelangt, an dem ich mich nach ein wenig mehr schlaf als in der nach davor, also bereits nach sechseinhalb stunden erhob. am nachmittag besuchte ich meine altvorderen um die haarpracht meines vaters zu bändigen und wurde dabei über den verlauf der olympischen spiele und generelle weltnachrichten upgedatet.

tiger-lilliesund abends begab ich mich mit erfrischenderabwechslungsreicherweise gänzlich unbloggenden freunden ins wiener odeon theater (das gerade keinen anständigen webauftritt hat) um den tiger lillies zuzuhören.... sie gaben "The Little Matchgirl" nach hans christian andersen.
und sie waren super. ich kannte ja die lillies nur vom hörensagen, wußte daß sie letztes jahr bei den festwochen "shock headed peter", also den struwelpeter gespielt hatten und war auf ein musical cum konzert gefaßt. boy, was i wrong.
es war wunderbar. es war alles, was ich von musiktheater erwarte - theater und musik, die beide die geschichte erzählen, zusammengehören und doch getrennt sind, sich decken und doch divergiren. die tiger lillies sind ein bißchen wie massive attack, was ihr bandkonzept angeht - sie sind zu dritt und holen sich nach belieben und bedarf andere menschen dazu. die tiger lillies sind vaudeville und zirkus und kurt weil und noch viel viel mehr.
die tiger lillies sind martyn jacques (vocals, accordion and, though not in this case, piano), adrian huge (percussion) und adrian stout (double bass und bisweilen an der singenden säge) - wobei ich mich frage, ob die beiden adrians und ihre sprechenden nachnamen nicht zu schön sind um wahr zu sein. *lächelt* zusätzlich hatten sie drei musiker von den vereinigten bühnen wien (von welchen einer, die welt ist klein, ein onkel von meinem ex ist) an violine, viola und chello. und einen schauspieler (bob goody) und eine tänzerin (laetitia angot).
im saal war eine guckkastenbühne aufgebaut vor und auf der der schauspieler sein dasein darstellte, links und rechts davon saßen auf der einen seite die lillies und auf der anderen die anderen drei musiker. nun kommt aber der clou - der schauspieler konnte nach dem ersten roten samtvorhang noch vier weitere mittels seilzug bedienen, welche immer kleinere guckkastenbühnen enthüllten, die nach hinten offen waren so daß ein "fenster" blieb. die tänzerin, also das matchgirl, bewegte sich zuerst nur auf der bühne und dann schlußendlich doch auch herunter, wobei sie im eiskasten des schauspielers erfror. in meinem ausschnitt des publikums gingen die meinungen auseinander, ob dieser nun andersen sei oder nicht. im programmheft wird er schlicht "the male character" genannt. und er hat sehr sehr gut gespielt - stumm. es wird kein einziges wort gesprochen, nur die falsettige contralto stimme von martyn jacques mischt sich mit den klängen der lillies. das ultimative klangerlebnis dieses abends war, als am beginn eines liedes des sänger udn die singende säge des selben ton gesungen haben, um sich dann in melodielinien kunstvoll zu umweben - grandios. schade, daß es das noch nicht auf cd gibt - ich warte. : ) aber auch das akkordeon, das sehnsuchtvolle, wehmütige klänge spielt, denen man das unterschwellige lachen noch anhört, mischt sich herrlich mit jacques klarer, angenehmer stimme.
tiger-lillies-accordiondie lillies sind grandiose, bewundernswerte musiker - und darsteller, denn sie gleichen sich in kostüm und ausdruck immer dem programm an, wie ich meinen internet-recherchen entnehmen konnte. besonders gut gefallen hat mir auch, wie sie bisweilen mit dem schauspieler kontaktiert haben, jeder in seinem charakter und nur ganz, ganz klein - doch merklich. das war wirklich sehr sehr schön zu beobachten, wie alles zusammengehörte, wie sich alles zusammenfügte, text und musik und bewegung und gesehenes und gemeintes und impliziertes und gefühltes und gesehenes..... nur als beispiel, wenn der schauspieler einmal seinen anzug auszieht (weil er sich mit eis und whiskey angeschüttet hat, der arme alte mann... er hat mich ein wenig an meinen fossi-opa, gott hab ihn selig, erinnert...) und stattdessen ein kleid wie das des matchgirls anzieht tut er das ganz hinten hinter den fenster der guckkastenbühne - so daß man seinen nackten hintern ein bißchen sieht. und währenddessen singt der sänger vom "man in the moon" und die englischsprachigen kollegen sagen ja "mooning" wenn man seinen hintern herzeigt und früher war eben moon auch ein synonym für popo. das matchgirl trägt übrigens in diesem augenblick einen anzug wie der alte mann und sieht in seine welt, seine wohnung hinein und.... das ist aber alles nur ein moment, denn es geht im text des leides eigentlich um etwas anderes, aber solche konstellationen sind es, die den zuhörer in einem ständigen schweben zwischen staunen, lachen und weinen halten - auf eine ganz sanfte, subtile, verständliche, wunderschöne art und weise. ich könnte das ganze stück nacherzählen, aber das würde diesen ohnehin schon langen beitrag noch länger machen.... schön war's. wirklich wunderwunderschön. und sehr eindrucksvoll.

anschließend waren wir noch was trinken und dann bin ich nach hause gegangen und nach eins bei columbo auf der couch eingeschlafen und dann irgendwann ins bett gegangen.... siebeneinhalb stunden schlaf bis zum aufstehen am montag, den ich gänzlich am kons verbracht habe - und am abend bin ich bei und mit meiner besten freundin rumgehangen. und heute hatte ich, aufgrund mehrerer glücklicher fügungen, den ganzen tag frei und das war/ist auch schön.....

ich hatte ein ganz wunderbares, musikalisches wochenende. es war sehr beeindruckend und berührend und erheiternd und.... es war wunderbar. *lächelt* und ich danke dem universum dafür.

Ihnen danke ich für Ihre geduld und Ihr durchhaltevermögen - meine bewunderung, wenn Sie bis hier gelesen haben. dies ist erstmal das ende dieser trilogy of four (thank you, mr. adams) - aber ich schreiben schon noch weiter mit Ihnen. denke ich.
alles liebe.

edit 28.04.2006 review on the lillies' homepage.

kaffee, alice cooper & the tiger lillies - part III

also.

in part I sind wir bis kurz vor konzertbeginn am samstag gekommen
und in part II sind wir beim alice-cooper-gig (achtung deppenbindestrich) stehengeblieben.

cooper-konzert-feb2006-2hier ein photo zur erinnerungsauffrischung, immer noch von der homepage von eric dingsbums, dem drummer. Sie wissen schon, dem von kiss, dessen schwägerin, welche.... ach, vergessen Sie's. ; )
zusammengefaßt, lobeshymne an alice. wenn ich mir auch anfangs etwas komisch vorgekommen bin, so angemalt und ausgelassen unter den ganzen gesitteten bundesdeutschen nachbarn (ich war noch nie auf einem konzert, wo so nahe vor der bühne so gesittet rumgestanden wurde), mit zehnmal soviel überzeugung habe ich meine kriegsbemalung nach den ersten paar klängen der rocker getragen. alice cooper rulez. jawohl. only women bleed.
die bühnenpräsenz dieses menschen ist gigantisch. er lebt das - zumindest onstage. offstage ist er ja, wenn man dem herrn human, welcher ja experte auf diesem gebiet ist, glauben schenken darf, ganz gesittet. etwa wie das bundesdeutsche konzertpublikum. und so. naja, nach ozzy osbournes blümchencouch kann uns nichts mehr schockieren, oder?
also, nachdem das konzert vorbei war und die mittlerweile doch ziemlich bummvolle olympia-halle zusammen mit uns ihre begeisterung gebührend kundgetan hat, kam der herr human zum herrn baron und mir ein paar reihen wieter hinten zurück und hüpfte aufgeregt auf- und ab. und erzählte von den tolle erlebnissen, die er während des konzerts hatte, unter anderem intensiven augenkontalt mit dem meister.... oh, und er hat es irgendwie geschafft, sich mit kunstblut bespritzen zu lassen, welches an der einen oder anderen stelle sehr dezent und spärlich ins publikum spritzte. sprich, ich hab nix abbekommen, worüber ich auch seeeeehr dankbar war. ich hatte mich doch so kunstvoll entstellt und wollte meine maske gerne so wie sie war behalten, thank you very much. ; ) wie dem auch sei, geschmäcker sind verschieden und der herr human hat seine maserung (!) wie einen orden getragen. halt im gesicht. die maserung, nicht den orden. Sie wissen schon.

waldort-stettlerin der umbaupause zwischen den gigs, während das dezente, gesittete, bundesdeutsche gedränge vor der bühne ein klein wenig dichter wurde (offenbar hat deep purple doch mehr fans, welche ein konzert im münchner einzugsbereich besuchen), holte uns human, der held, der wasserträger, wasser. und bandelte im vorbeigehen mit einer bayrin an, die er in weiterer folge widerholt zu beeindrucken versuchte - was er auch geschafft hätte, wären er und der herr baron nicht derartig mit blödsinn reden beschäftigt gewesen. naja, jedenfalls durfte sie von seinem nektar kosten. *grin* oder so.
dann gaben der herr baron und der herr human ihre waldorf und stettler - impersonation zum besten (was, die kennen Sie nicht - dann: schaubefehl! muppetshow! los!und übrigens - auch alice cooper war mal in der muppet show.... look here) und redeten nonstop soviel meckernden unsinn, daß es eine wahre freunde war und ich mir die ohren noch vor gigbeginn wieder zustoppelte - zu meiner eigenen sicherheit. ; )

steve-morsena gut, nach alice cooper kamen also deep purple, die ihren auftritt etwas lahm begannen, sich aber sehr steigerten, was vor allem die leistung des gitarristen - steve morse - war. er ist ein gott. und ich sage sowas nicht schnell und nicht oft. der mann ist genial. sein solo, oh mein gott, sein solo.... gerade war ich noch mit rocken beschäftigt und dann bin ich irgendwann einfach nur noch dagestanden und habe auf die bühne gestarrt und auf ihn geschaut und gehört und alles aufgesogen... seine klänge waren himmlisch, sphärisch, wunderschön. die harmonien und melodien klar, die technik brilliant und all das mit so viel gefühl... und über so lange, lange zeit hinweg... und je länger es dauerte, desto weniger wollte ich (und mit mir alle anwesenden, dessen bin ich mir sicher) daß er aufhört. wenn man mich fragt, ob ich religiös bin - nun ja. ich bin katholisch, getauft, gefirmt, nciht ausgetreten, aber ich galube nicht an die katholische kriche. aber ja, ich glaube an gott oder an etwas wie gott, eine macht, eine kraft, einen geist, spirit, whatever. irgendetwas, das ich eben innerhalb meines rahmens und meiner erziehung und meines kulturellen umfelds gott nenne. und genauso wie ich gott bitte mir zu helfen wenns gar nicht anders geht (irgendwie tun wir das doch alle, oder?), genauso bemühe ich mich auch, gott zu danken wenn etwas wunderbares passiert. und so stand ich da also, schloß die augen und dankte gott, daß ich das hören, erleben, fühlen darf. ich weiß nicht, wie das jetzt klingt. ich weiß nicht, wie sich das jetzt liest. verstehen Sie mich bitte nicht falsch. aber es war so wundervoll und so einzigartig und so.... klangvoll. so himmlisch klangvoll. daß ich das gefühl hatte, dafür danken zu müssen. danken zu wollen. und das tat ich dann auch.
der rest des konzerts war wirklich gut. die musik von deep purple ist guter, klassischer, handfester rock und sie sind profis. und es hat spaß gemacht. aber das gitarrensolo, oh mein gott, das hat einfach alles geschlagen. alles. und wär das nicht gewesen, SO viel spaß hätt' mir der gig nicht gemacht. aber cool sind sie schon, natürlich. ich meine, das sind deep purple. *lächelt* aber, das solo.... ; )
nachdem in der ersten zugabe auch alice coopers gitarristen auf die bühne kamen und bei "smoke on the water" mitspielten und sangen und die gitarrenjungs generell spaß miteinander hatten und wir alle "smoke on the water" gemeinsam sangen war auch herrn humans welt um ein stückchen glücklicher geworden ob dieser musikalischen konstellation, welche ihn aufgeregt auf- und abhüpfen ließ.

und nachdem die ganze chose vorbei war, hüpften wir alle noch ein bißchen gemeinsam aufgeregt auf und ab und begaben uns hüpfend richtung ausgang, jedoch nicht ohne t-shirts zu erstehen. also, der herr baron ja nicht, der luschi. *g* aber der herr human hat sein siebenundzwanzigstes t-shirt "zum aufheben" (o-ton) für seine sammlung erworben - und meine wenigkeit hat sich ein "girly t-shirt" gekauft mit alice-cooper-augen (achtung, deppenbindestrich) drauf, auf - und jetzt halten Sie sich fest - zuckerlrosa hintergrund. ich meine, wer hätte das gedacht! alice cooper macht ein rosa t-shirt. für die mädchen. wie herzig ist das denn, bitte. ; ) glücklich zog ich mein t-shirt gleich an, nahm meine mannen und wir zogen auch, nämlich von dannen.

die rückfahrt gestaltete sich gleich ereignisreicher als die hinfahrt, da der herr baron sich nämlich weigerte der schild das den weg zu autobahn wies zu folgen mit der begründung, es sei dann die falsche autobahn. das argument, daß man dann ja von der falschen autobahn auf die richtige autobahn fahren könnte ließ er nicht gelten und fuhr erstmal munter wild drauflos, solange bis er sich schließlich doch erweichen ließ und mir wieder den stadtplan aushändigte. da wir nun hoffnungslos irgendwo waren, mußte erstmal unser standort ermittelt werden, welcher zweifelhaft war. (achtung! jetzt kommt endlich der fenster-incident!) und zu diesem zwecke mußten wir das fenster des gemüsegrünen vehikels mal kurz runterlassen. denn - man höre und staune - das gemüsegrüne vehikel besitzt elektrische fensterheber! jawohl! genau diese wurden jedoch uns bzw. dem vehikel zum verhängnis, dann als wir unseren standort ermittelt hatten wollten wir schon ganz gerne das fenster wieder zumachen. doch das vehikel weigerte sich. und so mußte seine adeligkeit der herr baron höchstpersönlich aussteigen und am fenster ziehen während ich auf das knöpfchen drückte und der human dem gemüsegrünen vehikel abwechselnd streicjelnd gut zuredete und drohend schläge versprach. schließlich erbarmte sich das vehikel und schloß das fenster doch noch, wofür ich ihm sehr dankbar bin. wär doch etwas kalt geworden auf der autobahn, glaub ich.
apropos autobahn. nach einigen umwegen hatte ich es also geschafft, uns auf den rechten weg zurückzubekommen und wir fanden die richtige autobahn und begannen, sehr tief richtung wien zu fliegen. aber bald waren wir schon seeeeehr müde und nicht einmal der human hüpfte noch aufgeregt auf der rückbank auf und ab. nur der herr baron, der große organisator, mitglied im club der unausgeschalfenen verrückten, beteuerte stets seine munterheit. wir haben dann erstmal kleine lieder gesungen und, wie schon den ganzen tag, blöde witze gerissen und dann, kurz bevor ich einzuschlafen drohte, kam die rettende idee, ich glaube in form von herrn human und wir spielten die restlichen zweieinhalb, drei stunden das spiel mit dem bandnamen: alice cooper - radiohead - deep purple - eels - soundgarden.... you get the picture? und es wurde nicht langweilig. was mich heute noch verwundert.

jedenfalls hat der treue chauffeur baron erst den human und dann mich bei den jeweiligen schlafstätten abgesetzt und auch wenn beide herren im auto und am nächsten tag noch über tinnitus und cunnilingus sprachen und sich teeny tussi nannten, so muß ich doch sagen, daß sie sich sehr gebührlich aufgeführt haben und daß es eine reine freude war, mit ihnen diese aktion durchzuziehen.
UND der liebe herr human hat mir die behexte alice-cooper-setlist-cd geschenkt, worauf er und ich gemeinsam ein bißchen aufgeregt auf- und abhüpften.
es war wundervoll. ich danke allen beteiligten.
im bett: fünf uhr früh.

so. dieses war part III und an dieser stelle muß ich - wie immer - unterbrechen. aber ich komm später wieder und erzähl Ihnen noch was von den tiger lillies. inzwischen können Sie ja part I und part II nochmal lesen, wenn Ihnen sehr fad ist sonst.

es folgt part IV.

kaffee, alice cooper & the tiger lillies - part II

also.

wir sind bei part I an der stelle stehengeblieben, an der der herr human geschminkt und aufgeregt vor der bühne auf- und abgehüpft ist.

oh, übrigens wurde an klotüren und über lautsprecher und an ähnlich wichtigen orten darauf hingewiesen, daß es ziemlich laut werden könnte - und daß man bis fünfzehn minuten nach beginn des alice-cooper-gigs noch seine karte zurückgeben könnte und das geld rückerstattet bekommen würde. an dieser stelle möchte ich unsere bundesdeutschen nachbarn, welche ja für ihre korrekthiet berühmt-berüchtigt sind, herzlich grüßen.... wahlweise zur abgabe der konzertkarte und geldrefundierung konnte man übrigens auch "gehörschutz zum selbstkostenpreis" erwerben. nun, den herren war ihr gehör nichts wert und ich hatte vorsorglich die, welche ich am nuke erworben hatte, dabei. denn ICH brauche mein gehör - sogar beruflich. so. außerdem ist mir schnell was zu laut und wenn das brustbein einmal vibriert, ist es mit stöpseln genauso wunderbar wie ohne. naja, oaky, nicht genauso. aber fast. fast. *lächelt*

cooper-konzert-feb2006-3wie dem auch sei, wir haben uns also zueinandergesellt und durften als erstes patriotischen jubel darbringen.
und zwar, wie das fleischgewordenen wandelnde musiklexikon human wußte, von "she says", den gewinnern des ö3 bandwettbewerbes. dieses wissen war ja noch nicht soooo erschreckend. obwohl, ö3, aber lassen wir das dahingestellt. erschreckend war vielmehr, daß er sogar die namen der beiden weiblichen bandmitglieder kannte, nach der sängerin brüllt, die ihm daraufhin fröhlich (und leicht verwirrt) zuwinkte. und daß er noch auf der heimfahrt von der süßen schlagzeugerin schwärmte. fanatismus pur? nein, noch nicht. der fanatische teil des abends stand ja noch aus - alice! alice cooper, die legende, der godfather of... naja, of rock schätze ich. oder so. prince of darkness. dings. note to self: human als autorität in dieser sache befragen.

alice_coopernun war es also so weit - die band betrat die bühne und auch alice tauchte, in einem mystischen trockeneisnebel, auf. eins muß man ihm lassen. seine rocker sehen aus wie rocker, die show ist erstklassig und die musik ziemlich gut. obwohl, wie auch der herr baron bemerkte, die studioaufnahmen sind "sauberer" und haben insgesamt einen besseren klang, welcher im konzert irgendwie gefehlt hat.... und dennoch. es war sehr, sehr cool. vor zwanzig jahren hat der mann schockiert, heute ist er eine legende und wird resprektiert. und das trägt er würdevoll und mit ungelaublich viel stil. meine absolute bewunderung.
der mann springt aus särgen, läßt sich guillotinieren, auspetischen, in eine zwangsjacke stecken und singt dabei - mit sehr viel ausdruck und gefühl in der stimme. und wenn es sein muß, ist er sehr schmerzvoll und sehr sehr weich. (stichwort "only women bleed") wie uns vom heinz prüller des cooperismus im vorfeld mitgeteilt wurde hatte der alice ja immer schon tänzerinnen auf der bühne - und hat eine von ihnen geheiratet, welche ihm eine tochter geschenkt hat, die mutters job übernahm - offensichtlich klassisch ausgebildet und sehr ausdrucksstark. während des konzerts konnte der herr human wegen erste-reihe-wahn und aufgeregtem auf- und abhüpfen uns beiden anderen leider nichts mehr mitteilen, erstens verweilten wir drei reihen weiter hinten udn zweitens wärs sowieso zu laut gewesen. und der herr human zu ekstatisch um sich mit niederen dingen wie artikuliertem sprechen abzugeben.
cooper-konzert-feb2006-4daß der schlagzeuger - eric singer (von dessen homepage auch die hier folgenden bilder sind, danke an dieser stelle dafür, auch wenn ihm das herzlich wurscht sein wird, aber ich wollte es dennoch mal gesagt haben) - irgendwie unter anderem auch der von kiss war, hab ich ja schon am rande in part I erwähnt, sein solo war, nun ja, base-drum lastig, aber bitte. auf jeden fall laut und schnell. der herr human meinte, die süße kathi (die von "she says", anm. d. verf.) wäre besser gewesen. jedenfalls saß er auf einem hübschen kleinen podium und hatte ein paar treppen, auf denen immer sehr ausdrucksstark von diversen band- und showmitgliedern rauf- und runtergelaufen wurde. und er warf des öfteren sticks ins publikum (wie überhaupt andauernd dinge ins publikum geworfen wurden, als da wären ein mantel, eine krücke, zwei stöcke, diverse dollarnoten-attrappen, diverse halsketten-attrappen, diverse plektrons oder plektrums oder plektri oder plektrönner oder wie die dinger heißen - der baron hat's gewikit, nachzusehen bei seiner durchlaucht, bitte - und whatnot), von welchen der herr human, nebst einer dollarnoten-attrappe, einen erwischt und als getreuer trophäenjäger nahe am körper aufbewaht hat. mittlerweile hat er das ding bestimmt in seinen persönlichen schrein integriert, vor dem er nunmehr aufgeregt auf- und abhüpfen kann.
die gitarristen waren wunderbare gitarristen, so, wie es sich für eine rockband gehört. der eine - damon johnson - war etwas stiller, der andere - ryan roxie - etwas auffallender und er ist wunderbar über die bühne gehopst und sie haben sich wunderbar an den richtigen stellen zusammengelehnt und waren generell einfach wunderbar. und sie haben auch ziiiiiiemlich gut gitarre gespielt.
cooper-konzert-feb2006-7und der bassist - chuck garric -, nun ja, was soll ich sagen - sein konterfei konnten Sie ja bereits in part I bewundern - need i say more? die coolste sau der band, zweifelsohne. und er ist immer wunderbar dekorativ gewesen. und gut bass gespielt hat er auch.
überhaupt war eben der gesmatauftritt und das zusammenwirken der herren wahnsinn. es war einfach wirklich ziemlich cool. ziemlich, ziemlich cool.

so, und an dieser stelle unterbreche ich den beitrag schon wieder - das ist hier der reinste fortsetzungsroman - und verspreche Ihnen den rest für morgen mittag. keine angst, wir kommen schon noch zu deep purple. und auch zur heimfahrt, nachts. und zu den tiger lillies, sonntags.
he, es war ein ereignisreiches wochenende, das will ausreichend dokumentiert sein. ; )

part III folgt -
see you tomorrow.

bis dahin können Sie sich ja mit part I vergnügen und/ oder beim herrn baron reinschaun, welcher auch was zu der chose geschrieben hat. und von mir aus können Sie auch beim herrn human vorbeischauen, welcher es jedoch wieder mal auf keinen ordentlichen beitrag gebracht hat.

Montag, 20. Februar 2006

kaffee, alice cooper & the tiger lillies - part I

kinder, kinder, das war ein wochenende.....

freitags nach der opernklasse begab ich mich mit lieben freunden auf unser alljährliches ball-outing, den wiener kaffeesiederball, wo wir uns sehr elegant und stilecht tanzend und lachend und spazierend dezent betrunken haben.
im bett um: 5 Uhr früh.

samstags erhob ich mich nach viereinhalb stunden schlaf um gegen zehn vom herrn baron abgeholt zu werden und den herrn human einzusammeln, welcher mir bis dato unbekannt war, was sich aber schnell geändert hat.
offtopic insert: was IST das für einen nervige html-vervollständigungs-kiste, die hier läuft? ich will meine codes selber tippen!
gemeinsam machten wir uns lustig (stichwort attersee - die haupterkenntnis der fahrt war übrigens, daß, während der herr baron so-so witze zu machen pflegt, der herr human noch ein, zwei stufen höher steigt und gleich aua-witze macht) auf den weg nach münchen - nicht ohne einen zwischenstopp in salzburg einzulegen und mit der allerliebsten frau dori essen zu gehen.
nach dem essen war es zeit für ein wenig einführung in die chose, chuck-gerrickwelche uns erwartete. an dieser stelle sei angemerkt, daß der herr human über ein wahrhaft lexikalisches wissen alice cooper betreffend verfügt - und daß er in der lage ist, heinz prüller alle ehre zu machen, wenn er es einem mitteilt. wußten Sie schon, daß die tochter aus erster ehe des schlagzeugers von kiss, welcher, weil der ursprünglichen schlagzeuger mit seiner fünftband auf tour ist, mal schnell beim alice mitspielt, vorgestern den sechsten cousin von chuck gerrick getroffen hat, beim einkaufen, und das war zufällig genau an der stelle, an welcher sich vor fünfzigtausend jahren die vorfahren von elvis presley paarten? sehen Sie, wir auch nicht. also, der herr human schon, aber der herr baron und ich nicht. aber egal. jedenfalls machten wir uns zu den lieblichen klängen von alices voraussichtlicher setlist, welche vom herr human vorsorglicherweise mittels dämonischer riten auf cd gebannt wurde auf den weg von salzburg nach münchen.
kaum hatten wir die stadtgernze passiert, steigerte sich die aufregung des herrn human ins unermessliche und er begann, sein konzert-outfit anzulegen, das unter anderem aus dünneren schuhen (denn im auto braucht man dicke winterschuhe, right?), zwei bis sieben alice-cooper-tshirts und einem hundehalsband bestand. derartig gestylt änderte sich auch gleich sein verhalten vom lieblingsschwiegersohn der nation zum hardrocker ("nicht gut? soll ichs lieber runternehmen?") und er begann, ungeduldig auf der rückbank auf- und abzuhopsen, während wir unser gemüsegrünes vehikel, das an dieser stelle auch einmal lobend erwähnt sei soll (bis auf den fenster-incident war es auch ausgesprochen brav) zur olympia-halle.
dort angekommen - und ich möchte darauf hinweisen, daß wir uns unter meiner kundigen anleitung nicht nur nicht verfahren haben, sondern auch auf dirketem und schnellstem wege wunderbar zum veranstaltungsort fanden - entstellte ich uns bis zur unendlichkeit, indem ich in unseren gesichtern die rituellen bemalungen, welche derartigen events angemessen sind, applizierte. jack_skellingtonan dieser stelle sei darauf hingewiesen, daß des herrn baron ähnlichkeit zu jack skellington frappant war.

kaum, daß wir in der halle angekommen waren mußte ich auch schon aufs klo, wo mich prompt meine mutter anrief (sie besitzt ein wundervolles timing, bisweilen), während der herr baron draußen einen alice-cooper-lookalike-contest gewann.
todesmutig kämpften wir uns durch die massen von etwa fünfzig zuschauern, die so wie wir, viel zu früh da waren nach vorne an den bühnen rand zum herrn human durch, welcher dort bereits aufgeregt auf- und abhüpfte.

....an dieser stelle muß ich den beitrag leider unterbrechen, ich muß nämlich jetzt singen gehen.

part II folgt abends.
schönen tag!

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