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Donnerstag, 1. November 2007

november

november ist der monat der verrückten!

(wer weiß, wann ich geburtstag habe, den wundert das gar nicht...)

wollen Sie auch wissen, warum? november ist der monat der psychos-aller-arten-organisiert-euch veranstaltungen. ich habe einen wahnsinnsspaß.

zuzüglich zum buchschreibemonat (2080 wörter am ersten tag ohne es richtig zu versuchen =) habe ich außerdem den pulloverstrickmonat gefunden. ob ich da auch mitmachen soll? oder sollte mein strickprojekt für november vielmehr sein, herrn aiiiias weihnachtspullover (vom letzten jahr, latürnich - i am a lousy girlfriend) endlich fertig zu machen. jahwoll, das sollte es wohl sein.

lassen Sie sich inspirieren! nehmen auch sie am monat der organisierten verrücktheit teil!

dada!

Trackback URL:
http://idoru.twoday.net/stories/4404796/modTrackback

theswiss - 1. Nov, 23:21

wie wärs erstmal mit bildern vom kürbis?

Idoru - 2. Nov, 01:37

die hat der herr aiiiia, da müssen Sie schon den ansudern....
aiiiia - 3. Nov, 17:44

hab eh schon eins gebloggt - reicht nicht?
Idoru - 4. Nov, 18:32

eins von meinem kürbis natürlich!
twoblog - 2. Nov, 08:37

A pros pos verrückt - Ich traf gestern, 1.11., Herrn Baron. Wir hatten es sehr gut zusammen (auf der Preview einer Messe für Kunst in Zürich, wo man kaum Verrückte sah, aber tout Chic).

derbaron - 2. Nov, 08:39

Ja genau. Die einzigen beiden Verrückten waren nämlich wir beiden.
Idoru - 2. Nov, 08:51

schön.... wenn ich auch dabei gewesen wäre, wärt ihr schon drei gewesen.
caliente_in_berlin - 3. Nov, 14:45

Wird das so ein Strickpullover mit einem Rentier vorne drauf?

aiiiia - 3. Nov, 17:44

ich hoffe für Sie, fräulein caliente, dass frau idoru das nicht gehört hat.
theswiss - 3. Nov, 17:46

das wär doch süss! Und dazu noch ein paar Schneeflöckli!
derbaron - 3. Nov, 17:48

Genau. Im Fall.
(und zwar im freien)
herold - 3. Nov, 17:54

machen Sie einen pullunder draus. dadurch wird der arbeitsaufwand reduziert und herrn aiiiiiias mutter wird sicher auch begeistert sein.
Idoru - 4. Nov, 18:33

damit würde ich eine schöne familientradition fortsetzen - meine mamma verließ damals auch die energie, als sie meinem papa einen pullover strivken wollte und sie machte dann ein spernzerl draus....
yvonne erber - 4. Nov, 12:56

„ohne konzept, ohne ideen, ohne charaktäre!“

das finde ich sehr interessant, je gerade zu mutig!
schöne, aber nicht ganz ungewöhnliche idee!
so ist eben das leben.
wer lebt denn schon mit konzept, ideen, charaktären?
sind sie, die dieses konzeptlose konzept, diese ideenlose ideenwirtschaft, diese charakterlosen charaktäre ihrem blog exemplifizieren wollen – sind sie etwa selbst der roman der 50.000 wörter?

mein titelvorschlag für sie: mein novemberroman.
allerdings wäre jetzt der 4. tag ihres romans angebrochen.
und ich bin sehr gespannt, was am heutigen sonntag auf ihrer seite noch alles auftauchen wird.
und ich bin nicht so festgefahren: auch ein nichteintrag wäre ein eintrag, ein fehlendes kapitel ist ja, in anbetracht ihrer erklärung, eben ein vorhandenes, aber ungeschriebenes kapitel.
dann wäre es meine – die der leserin – aufgabe, mir eben etwas von ihren möglichkeiten vorzustellen.
wenn sie denken, das sei unmöglich: ist es nicht!
sie haben ja in ihrem blog schon genug material hinterlassen.

aber vielleicht geht’s ihnen nur um die ankündigung eines vorhabens.
jeder hat ja seine blitzideen, die im kopf plötzlich auftauchen.
das ist nicht ungewöhnlich.
im gegenteil: die meisten menschen leben doch von diesen gedankenbildern, die hoffnung machen, dass irgendwann eine art sinngebung passiert.
dass etwas, was sinn-, vielleicht sogar trostlos erscheint, auf einmal einen sinn zeigt.

auch wenn die anregung zu ihrem projekt von woanders her kommt – vielleicht ist das gerade das schöne daran.
da geht’s ja nicht um eigentum, sondern um die entwicklung eines selbstgefühls.
das dieses sich stärkt schon im vorausblick auf die ausführung.
und es ist doch wohltuend, sich in einem kollektiv von menschen zu wissen, die sich bemühen und anstrengen und einer ähnlichen oder gleichen sache widmen.
möglich, daß sie ein vergleichbares gefühl zu ihrer tätigkeit als sängerin motiviert.

ich nehme an, dass sie sich an jedem tag dieses inzwischen schon angebrochenen novembers als schreibende vorgestellt haben.
vielleicht auch mit der disziplin, die es erfordert, dass sie sich nicht aus einem woher auch immer kommenden impuls heraus, an den computer setzen und einen kleinen eintrag verfassen.

ja, es bedürfte dazu jedoch – was sie ja von ihrer beruflichen praxis doch sehr gut kennen - einer erweiterung der selbstdisziplin, am besten mit einer planung der uhrzeit in ihrem üblichen tagesrhythmus.
es müsste demnach an jedem ihrer novembertage zeit sein, sich sagen wir eine stunde diesem projekt zu widmen.

wäre das schon konzept genug?
würde es ihnen helfen, sich vorzustellen, sie nehmen jedes ereignis des vorherigen tags so ernst, daß sie es erwähnens- und betrachtenswert finden?
würden sie die kraft und ausdauer haben, diesen noch einmal ablaufen zu lassen, und alles, was ihre filter durchliessen und was sie aufgrund ihrer unbewussten oder auch bewussten aufmerksamkeit erinnern, auch hier niederzuschreiben?

vielleicht wäre es hilfreich, sich unterwegs notizen zu machen oder die jeweils unmittelbaren eindrücke, gedanken und gefühle mittels eine diktiergeräts festzuhalten?
würde das im rahmen ihres arbeitspensums und der sozialen verpflichtungen möglich sein?
oder würde das die grenzen ihres üblichen alltags sprengen?

was muss ich beim genaueren durchlesen ihres eintrags bemerken?
sie haben ja bereits ein inhaltliches konzept angedeutet!!
-schilderung anstregender feiertage!
-beweisführung, und zwar in kurzer zeit (also doch kein monatsprojekt??), daß es für menschen wie mich unmöglich ist in einem monat einen roman mit 50.000 worten zu schreiben!
-beweisführung, dass ich glaube, ich werde langweiliger je älter ich werde!
-beweisführung, dass sie fähig sind, sich auch "langweiligen" hobbies wie stricken, nähen, malen und schreiben zu widmen!
-wobei sie auf die esentielleren hobbies wie essen, schlafen und rumnerven nicht vergessen wollen.
-verbildlichung des ergebnisses der kürbisschnitzerei!
-einführung eines auf rätselhafte weise verbrannten daumens!

was die charaktäre betrifft, so wird nur einer genannt – ein männliches wesen namens aiiiia (den ich übrigens „eier“ bzw. „ei, ja“ lese).
das kann ja interessant werden: ein lustiger, aber grösstenteils – verständlicherweise - unansprechbarer schläfer, zugleich auch fotograf!
(und sie, idoru, haben die digicam wirklich noch nie angerührt?)

ich danke ihnen für die andeutung der rolle, die der herbst in ihrem leben spielt.
es freut mich, dass sie finster und kalt und naß mögen.
da wären wir wieder bei der idee: ich erwarte mir in ihren 50.000-wörter-roman viele finstere, kalte und nasse momente und ebensolche situationen, gedanken und gefühle.
das wäre zwar genau das gegenteil dessen, was ich gern habe.
aber konträre ansichten beleben und verbinden mich und schärfen die konturen der eigenen eigenheiten.

so, das war jetzt mein sonntagskommentar.
ich freue mich schon sehr auf ihre antwort, die sie auch auf yvonnes blog hinterlassen können, falls sie das mögen.

liebe grüsse!

MARIASPILUTTINI

aiiiia - 4. Nov, 13:23

jedes mal wenn ich einen Ihrer kommentare lese, frage ich mich (unter anderem) was es mit Ihren namen auf sich hat.
yvonne erber
maria spiluttini
michaela staudt-trisam

bitte helfen Sie mir doch mal auf die sprünge, dann sage ich Ihnen auch, wie ich "aiiiia" ausspreche.
Idoru - 4. Nov, 18:36

und: ich photographiere auch, ich bin nur so faul beim hochladen - es fehlen alle photos seit hamburg vor mooooooonaten....
twoblog - 4. Nov, 18:42

Herr Aiiia, Yvonne Erber, geborene Maria Spiluttini, wohnt als Michaela Staudt-Trisam in Wien. Sie schreibt von einem PC an der dortigen Universität. Wussten Sie das nicht?
yvonne erber - 4. Nov, 23:47

vielen dank, aiiiiiia,

dass sie sich gleich selbst melden!
dank auch für ihre frage, die ich gern beantworte.
michaela befindet sich noch immer bei ihrer freundin in der schweiz, und zwar in lausanne.
sie hat inzwischen ihre eigene kunstwebseite.
wir drei hatten uns im juli in berlin getroffen, nicht nur wegen einer kanufahrt.
(siehe http://yvonneerber1.twoday.net/stories/4095609/)
yvonne hat sich dort einen universitären job aufgerissen und ist jetzt an einem projekt beteiligt.
derzeit bin ich also von den drei benützerinnen dieser seite allein übrig geblieben.
leider habe ich seit oktober auch nicht die freizeit, die ich gern hätte, zum beispiel um alle blogs zu verfolgen, die ich interessant finde.
wie geht es ihnen damit?

liebe grüsse

MARIASPILUTTINI
yvonne erber - 4. Nov, 23:48

liebe idoru,

ja, wenn sie so faul sind, wie kriegen sie dann ihren 5.000-seiten-november-roman fertig?
aiiiia - 5. Nov, 00:38

herr twoblog:
ich hab sowas mal gelesen, aber ich wollts gern von ihr selbst hören.

frau spiluttini:
das erklärt natürlich einiges. ich gehe einfach mal davon aus, dass Sie (drei) Ihre gründe hatten sich keine separaten accounts zu beschaffen.
nun denn, versprochen ist versprochen: ich spreche "aiiiia" tatsächlich mit vier "i" in der mitte aus - also "a-ieh-a" (keine eselwitze jetzt bitte)
yvonne erber - 5. Nov, 01:52

jeder ist für den mythos,

den er für seinen glauben braucht, selbst verantwortlich.
auch dafür, wenn die dreifaltigkeitstheorie - exemplifiziert anhand des falles der temporären freundschaftlichen vergemeinschaftung eines universitären internetzugangs - nicht freudig zu kenntnis genommen, sondern vehement angezweifelt wird.
danke auch für die ausspracheerläuterung ihres aiiia. wenn der akzent auf den iii liegt, wirds natürlich nix aus: ei, ja!
was ich persönlich vorgezogen hätte, weil es - besser noch verdoppellt (eiei, jaja) - eine zärtliche situation angedeutet hätte, wo jemand - eine frau natürlich - eiei macht und der gekoste darauf nur mehr jaja! sagen kann.

liebe grüsse

MARIA SPILUTTINI

und - wie kamen sie zu ihrem namen?
twoblog - 5. Nov, 22:33

Frau Erber, es schwächelt.
Sie haben wenig zu sagen, aber Sie schreiben viel.
Es kann nur noch besser werden für Sie.
Schreiben Sie kurze Sätze.
Wenige.

Schwindeln Sie nicht hier herum.
Es ist auch nicht sexy, dieses Ihr Geschreibe hier.

Deutsche Sprache ist nicht einfach, aber sie wird nicht sehr
viel verständlicher, wenn Sie annehmen, mit Geschwollenheit könnten Sie Leser hier irgendwie abwaschen (beeindrucken).

Ihnen würde ich im Ernst kein Abitur in Deutsch abnehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Neuausrichtung.
yvonne erber - 6. Nov, 01:43

lieber oberlehrer lexa.

also ihnen zuliebe ganz kurz:
1.sie waren ja eigentlich nicht gefragt!
2.ich wusste nicht, dass sie so gut singen bzw. petzen können!
3.keine ahnung, was ihnen ihren kamm schwellen lässt!
4.hauptsache, s i e sind sexy!
5.ich hätte aber nicht gedacht, dass sie auch noch der papst sind!
6.sie wollen mir mein abitur in deutsch ab-nehmen? danke!
7.schlafen sie gut und träumen sie nur nicht von michaela!
8.trotzdem a bussi von ihr!

M.S.
tilak - 5. Nov, 16:42

@idoru

willkommen im Club der Verrückten :)
Ich habe auch schon meine Balkonpflanzen im Wohnzimmer aufgestellt *grins*

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juhuu. so ist immer ein...
Idoru - 30. Nov, 01:45
weil sonst hätte...
sokrates2005 - 23. Nov, 10:53
danke! der punktekuchen...
Idoru - 22. Nov, 13:35

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"...and some fine day i'm gonna put pretty colourful posters on my wall"
"...and some fine day i'm gonna put pretty colourful posters on my wall" - j.
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Zuletzt aktualisiert: 30. Nov, 01:45