book: i.m.
I.M.
Ischa Meijer
In Margine
In Memoriam
- von Connie Palmen.
Was habe ich geheult. Und natürlich war das zu erwarten, denn wenn ein autobiographisches Werk einer begnadeten Schriftstellerin vom Leben und vom plötzlichen Tod ihrer großen Liebe handelt, dann deutet das schon darauf hin, daß es gegen Ende traurig werden wird.
Ich war auf dieses Buch neugierig seit ich nach meiner Lektüre von "Die Freundschaft" ganz hinten in meinem Band darauf aufmerksam gemacht wurde. Leider habe ich es vor zwei Wochen erst das erste Mal in einer Buchhandlung gesehen, sonst war es nie lagernd. Und wenn ich bei amazon bestellt habe, habe ich nie daran gedacht. Aber als ich es dann sah wußte ich sofort: Das muß ich nehmen. (Ein mir sehr vertrautes Gefühl, wenn es um Bücher geht.)
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive erzählt und autobiographisch, liest sich jedoch als der Roman der es ist. Das Buch ist sehr ehrlich geschrieben. Es erzählt ehrlich und ohne Kitsch die Liebesgeschichte der Schriftstellerin Connie Palmen und des Journalisten und Moderators Ischa Meijer - Liebe auf den ersten Blick, eine "glühende amour fou", wie sich viele Rezensionen einig sind. Man weiß von vorneherein, daß am Ende des Buches Meijers Tod beschrieben sein wird, man wartet darauf, wann kommt es - doch der überwiegende Teil des Romans beschreibt die Zeit der beiden zusammen, was sie gemacht haben, wo sie hingefahren sind, wie sie gestritten haben, wie sie gelebt haben, wie sehr sie sich geliebt haben. Der Teil "In Memoriam", für die Zeit nach Meijers Tod, ist kurz gehalten und beschreibt (berührend, aber fast sachlich) neben ihrer Verzweiflung und ihrem Schmerz auch die Reaktionen der anderen - und daß sie schlußendlich weitermachen konnte, obwohl oder vielleicht auch weil Connie Palmen Ischa Meijer immer noch liebt.
Ich will gar nicht viel mehr erzählen, einzig daß man "Die Freundschaft" besser versteht, wenn man "I.M." gelesen hat möchte ich noch erwähnen; denn sie spricht viel über "Die Freundschaft" mit ihrem Geliebten und schreibt es schließlich "an ihn", es wird noch zu seinen Lebzeiten herausgegeben.
Connie Palmen hat ihrer Liebe und ihrem Geliebten Ischa Meijer mit diesem zarten, ehrlichen, vielschichtigen Werz ein Denkmal gesetzt. Ich glaube, es hat sie viel gekostet. Es ist ihr virtuos gelungen.
Ischa Meijer
In Margine
In Memoriam
- von Connie Palmen.
Was habe ich geheult. Und natürlich war das zu erwarten, denn wenn ein autobiographisches Werk einer begnadeten Schriftstellerin vom Leben und vom plötzlichen Tod ihrer großen Liebe handelt, dann deutet das schon darauf hin, daß es gegen Ende traurig werden wird.
Ich war auf dieses Buch neugierig seit ich nach meiner Lektüre von "Die Freundschaft" ganz hinten in meinem Band darauf aufmerksam gemacht wurde. Leider habe ich es vor zwei Wochen erst das erste Mal in einer Buchhandlung gesehen, sonst war es nie lagernd. Und wenn ich bei amazon bestellt habe, habe ich nie daran gedacht. Aber als ich es dann sah wußte ich sofort: Das muß ich nehmen. (Ein mir sehr vertrautes Gefühl, wenn es um Bücher geht.)
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive erzählt und autobiographisch, liest sich jedoch als der Roman der es ist. Das Buch ist sehr ehrlich geschrieben. Es erzählt ehrlich und ohne Kitsch die Liebesgeschichte der Schriftstellerin Connie Palmen und des Journalisten und Moderators Ischa Meijer - Liebe auf den ersten Blick, eine "glühende amour fou", wie sich viele Rezensionen einig sind. Man weiß von vorneherein, daß am Ende des Buches Meijers Tod beschrieben sein wird, man wartet darauf, wann kommt es - doch der überwiegende Teil des Romans beschreibt die Zeit der beiden zusammen, was sie gemacht haben, wo sie hingefahren sind, wie sie gestritten haben, wie sie gelebt haben, wie sehr sie sich geliebt haben. Der Teil "In Memoriam", für die Zeit nach Meijers Tod, ist kurz gehalten und beschreibt (berührend, aber fast sachlich) neben ihrer Verzweiflung und ihrem Schmerz auch die Reaktionen der anderen - und daß sie schlußendlich weitermachen konnte, obwohl oder vielleicht auch weil Connie Palmen Ischa Meijer immer noch liebt.
Ich will gar nicht viel mehr erzählen, einzig daß man "Die Freundschaft" besser versteht, wenn man "I.M." gelesen hat möchte ich noch erwähnen; denn sie spricht viel über "Die Freundschaft" mit ihrem Geliebten und schreibt es schließlich "an ihn", es wird noch zu seinen Lebzeiten herausgegeben.
Connie Palmen hat ihrer Liebe und ihrem Geliebten Ischa Meijer mit diesem zarten, ehrlichen, vielschichtigen Werz ein Denkmal gesetzt. Ich glaube, es hat sie viel gekostet. Es ist ihr virtuos gelungen.
Idoru - 7. Okt, 09:26
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